Regierungserklärung zur Lage der Nation 2008

In seiner Regierungserklärung zur wirtschaftlichen und sozialen Lage der Nation kündigte Premierminister Jean-Claude Juncker verschiedene Maßnahmen an, die darauf abzielen, die Wettbewerbsfähigkeit Luxemburgs zu stärken, sowie die wirtschaftliche Attraktivität des Landes zu erhöhen.

Dazu zählen unter anderem die Abschaffung der Gesellschaftssteuer („Droit d’apport“) ab dem Jahre 2009 und die Herabsetzung des Steuersatzes für Unternehmen von 30,38 % auf 25,5 % (Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer) ohne gleichzeitige Erhöhung der Steuerbemessungsgrundlage.

Eine weitere Maßnahme betrifft die Besteuerung von Privatpersonen. Diese beinhaltet die Angleichung der Steuersätze um 6% an die Inflationsrate. Das bedeutet, dass jede Person zukünftig so besteuert wird, als ob er 6% weniger Einkommen hätte.

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